Geschichtsfälschungen und ihre Konsequenzen

Was bedeutet für uns eigentlich „Geschichte“? Die heutige, aber auch die frühere Geschichtsschreibung ist in die Fußstapfen der alten Überlieferungen, der Sagen, Skaldengesänge und Märchen getreten. Alles, was wir über unsere Vergangenheit bis hin zu unserer Herkunft wissen, verdanken wir den Geschichtsschreibern, angefangen bei den alten römischen Schreibern wie Tacitus, endend bei unseren heutigen Archäologen und Historikern. Alles, was über unser Ahnen, unsere Erberinnerung hinausgeht und als Wissen bezeichnet werden kann, beruht auf ihren Niederschriften und Forschungen, vor allem auf ihren Interpretationen. Es ist ganz wichtig, sich dies immer wieder ins Gedächtnis zu rufen!

Wir mußten erleben, daß im vergangenen Jahrhundert die Geschichtsschreibung massiv als Waffe gegen uns, gegen die Verlierer zweier Weltkriege eingesetzt wurde und heute mit noch gesteigerter Wucht immer weiter zur Unterdrückung jeglicher natürlicher Regung mißbraucht wird.

Wir, die wir unser Volk lieben und nicht anerkennen wollen, daß es ein Verbrechervolk sei, schenken den ideologisierten Historikern von heute kein Vertrauen mehr, sondern beziehen unsere Kenntnisse aus den Büchern der Revisionisten und der deutschfreundlichen Autoren, deren Erkenntnisse Balsam für unsere verletzten Seelen sind. Jedoch muß man leider einräumen, daß die Verwirrung durch das Lesen solcher Nachkriegsbücher mit der Zeit eher zu- als abgenommen hat. Vor allen Dingen häuften sich die Wiederholungen, und die Quellenhinweise stiegen ins Uferlose, so daß das Lesen vor lauter Hin- und Herblättern zur Qual wurde und dauernd der Faden abriß. 50 Jahre Geschichtsschreibung über den 2. Weltkrieg und das 3. Reich haben eine Unmenge an Sekundär, Tertiär- usw. Quellen hervorgebracht, so daß die meisten neueren Autoren sich gar nicht erst mit den vorhandenen Primärquellen abgegeben haben, sondern sich bei irgendwelchen Vorgängern bedienten.

Aber was sind nun echte Primärquellen? Die Bücher über den Nürnberger Prozeß etwa mit den Dokumentenbänden im Anhang? Wer von uns überprüft denn, ob die Wiedergabe in den Büchern auch authentisch ist? Und was ist mit den ganzen Erinnerungsbüchern von Dabeigewesenen? Die wichtigsten Zeitzeugen wurden erhängt und die anderen, mußten die nicht um ihr Leben schreiben? Ernst von Weizsäcker schrieb seine „Erinnerungen“ in amerikanischer Gefangenschaft. Konnte er wirklich die Wahrheit schreiben? Und Jodl, seine Tagebücher, die oft im Prozeß herangezogen wurden, wie echt sind denn die? Diese Tagebücher sind mit das Mysteriöseste, was an sogenannten Primärquellen vorliegt, oder besser, für die entscheidenden Zeiträume eben nicht im Original vorliegt – gemäß Archivauskunft!

Geschichtsschreibung als Waffe, eine echt perverse Spielart des Seelenmordes! Aber ist diese Waffe so neu? Wie kommt es denn, daß wir Deutsche uns selbst für ziemlich primitive Gestalten halten, denen die Römer, die Abgesandten des römischen Imperiums, erst mal Kultur bringen mußten? Verdanken wir dies nicht auch der Geschichtsschreibung über uns? Nach den römischen Eroberern kam die römische Kirche, pfropfte uns ihre Vorstellungen von Kultur und Religion auf und schrieb unsere Geschichte. Dann kam das britische Empire, welches sich anschickte und immer noch dabei ist, die Welt zu erobern.

Und dieses Empire der Briten hat dann das hervorgebracht, was man wohl als den Gipfel der Geschichtsfälschung bezeichnen kann. Es hat sich selbst aus der Geschichtsschreibung entsorgt und zieht nun, im Verbund mit den Reichen, Mächtigen und Korrupten aus zahllosen Nationen, im Hintergrund die feingesponnenen Fäden der Demokratie und der Völkerauflösung. Sie, die Guten, Gottgesandten, haben das Böse aus Europa ausgemerzt und schicken sich nun an, die letzten noch nicht ganz kolonialisierten Flecken der Erde unter ihre Fuchtel zu bekommen, indem man Terror inszeniert und dann an allen gewünschten strategischen Punkten (man betrachte auf der Weltkarte die zentrale Lage der militärischen Brennpunkte des letzten Jahrhunderts: z.B. Deutschland, Irak, Jugoslawien, Afghanistan...) die angeblichen Terroristen bekämpft. Und uns hält man mittels unserer Geschichte am Boden, und diejenigen, die ernsthaft diese Geschichtsschreibung in Frage stellen, werden staatlicherseits verfolgt.

Was macht in diesem Zusammenhang die Bücher des Nichthistorikers G. Ullrich so interessant? Zunächst einmal ist sein Werdegang vom betrogenen Existenzgründer zum staatlich verfolgten Geschichtsschreiber wohl einmalig. Es gelang ihm, durch eigenes Erleben und hartnäckiges Nachforschen nachzuweisen, daß die Wirtschaft der ehemaligen DDR absichtlich – von höchster Stelle abgesegnet – in die Pleite getrieben wurde. Es gibt einige Bücher von  Autoren, die sich mit dem Thema Treuhand und Betrug beschäftigt haben, aber diesen exemplarischen, selbsterlebten Fall dokumentarisch aufgearbeitet und als Buch veröffentlicht zu haben, ist nur einem gelungen.

Als er dann die absichtliche Wirtschaftspleite eines ganzen Landesteils geistig abgearbeitet hatte, wobei das Begreifen der ihm zugestoßenen Dinge sowie deren politischer Dimension mehrere Jahre dauerte, machte er sich Gedanken über die politischen Hintergründe eines solchen Riesenbetruges am Volk und kam zu dem Schluß, daß die Interessen dafür nur im Ausland angesiedelt sein konnten. Aber – waren wir denn kein souveränes Land? Also mußte weiter gegraben werden, und er gelangte in die Niederungen des 2. Weltkrieges bis hin zum 1. Weltkrieg und noch ein wenig darüber hinaus. Von dieser abenteuerlichen Gedankenreise handelt das Buch „Die deutsche Fieberkurve“, welches in der 2. Auflage noch um einige Kapitel über die wahren Drahtzieher der Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts erweitert wurde. Dieses Buch bietet selbst Viellesern noch etliche überraschende Aspekte und neue Überlegungen.

Die beiden darauf folgenden Bücher beschäftigen sich mit den 2 Ereignissen der Jahre 1939 und 1940, die dem Autor so gar nicht zum Nationalsozialismus passen wollten. Die Zerschlagung der Tschechoslowakei und die Besetzung Norwegens, beides Themen, die von den Historikern, aber auch von den Revisionisten, offensichtlich noch nie richtig, d.h. politisch aufgearbeitet worden sind. Gerade da hat immer einer vom anderen abgeschrieben oder gar die offiziellen Versionen aus den veröffentlichten  „Dokumenten zur auswärtigen Politik“ übernommen. Selbst die in Erinnerungen niedergeschriebenen Aussagen von Leuten, die beim Besuch Hachas in Berlin am 14. März 1939 dabei waren, widersprechen sich teilweise, was zumindest darauf schließen läßt, daß an der offiziellen Darstellung was faul sein muß.

Der Einmarsch in die Tschechei löste ja bekanntlich die Garantieerklärung Englands an Polen aus. Und die Erweiterung des Kriegsschauplatzes nach Skandinavien trotz diverser Friedensreden des  Reichskanzlers Adolf Hitler kann als der eigentliche Beginn des Krieges bezeichnet werden, denn vorher fand ja doch nur eine durch aufgehetzte Polen heftigst provozierte Maßnahme zum Schutz der Volksdeutschen statt, wie wir aus zahllosen – nicht gefälschten! - Dokumenten wissen. Die von der offiziellen Geschichtsschreibung für diese zwei Vorfälle präsentierten Erklärungen werden vom Autor mühelos zerpflückt.

Wenn man die Bücher des Herrn Ullrich gelesen hat, wobei ein mehrfaches Durchlesen durchaus Sinn macht, bleiben eigentlich zur Geschichte des letzten Jahrhunderts kaum noch wichtige Fragen offen. Durch die aggressive Politik Anglo-Amerikas in den Nachkriegsjahren bis heute ist es klar geworden, daß die Weltkriege nur Details der Weltbeherrschungsstrategie des Empires waren. Bush sagte dieser Tage, das Problem Europa sei gelöst. Wie recht er doch hat!

Man hat es in 50 Jahren Dekadenz geschafft, unser Volk, das aufstrebende Volk in der Mitte Europas, durch Geburtenschwund und Vermischung auf die Hälfte zu schrumpfen. Man hat uns all unsere Werte, die wir durch zweitausend Jahre geistige Fremdherrschaft bewahrt haben, genommen, unser Idealismus ist der Gier nach dem Mammon gewichen und wir stehen vor den Trümmern unserer Existenz als Volk.

Was ist zu tun? Zuerst kommt die Aufklärung der Vergangenheit, die Vergangenheitsbewältigung. Diese Aufklärung muß unsere gesamte Geschichte umfassen, bis hin zu den im Spätmittelalter durchgeführten Fälschungsaktionen der Kirche, auf denen unsere falsche Anschauung germanischer Geschichte und Kultur beruht. Es darf keine Tabus geben bei der Wahrheitssuche, denn wenn es überhaupt so was wie ein „Menschenrecht“, besser „Völkerrecht“ gibt, dann ist es wohl das auf eine wahrheitsgemäße Kenntnis der eigenen Vergangenheit! Und aus der Vergangenheits“bewältigung“ muß die Tat erwachsen, damit wir auch die Zukunft bewältigen können, sofern wir noch eine haben wollen. Dabei ist jeder Einzelne von uns gefragt. Nur, erst muß unsere Anschauung der deutschen und auch der Weltgeschichte dringend auf einen gemeinsamen Nenner, auf globalstrategisches Niveau sozusagen, gebracht werden. Hilfe bei der Verbreitung der entsprechenden Informationen ist stets willkommen!

9/2002, GUWG-Verlag, 50169 Kerpen, Rathausstr. 51

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