Idealismus    für eine bessere Welt

 

Krieg, Umweltzerstörung, Terrorismus, Kriminalität, Armut, Arbeitslosigkeit, Vernichtung des Sozialstaates, Alterung und Schrumpfung der europäischen Völker, Verlust staatlicher Souveränität an supranationale Organisationen, Skandale, Lügen, Ellenbogengesellschaft, und ...und...und

 

Wer befreit uns von diesem Daueralptraum??

Wie können wir aus dieser Situation, dieser zerstörerischen Form menschlichen Zusammenlebens bloß wieder herauskommen? Wie können wir, ein noch kleiner, aber ständig wachsender Haufen von  Idealisten, eine Wende herbeiführen – ohne Geld, ohne Medien, ohne Macht und Einfluß?

 

Da müssen wir ein wenig ausholen...

Hintergründe

Der neueste Begriff aus der Propagandakiste des Systems ist „ ICH-AG „.

Was auch immer damit vordergründig-wirtschaftlich gemeint sein mag, ist nicht so wichtig wie das, was er auf den ersten Blick aussagt:

Da wird das autarke, keiner Gemeinschaft mehr bedürfende, voll verselbständigte Einzelwesen propagiert, der autistische Mensch, nur an sich selbst und seinen körperlichen Bedürfnissen orientiert, seiner Wurzeln und seines natürlichen Zusammenhaltes, seiner Werte und seiner Sittlichkeit beraubt, nur noch verankert in einem wildgewordenen Materialismus.

Das Zukunftsideal des lebenslang (Scheinwissen) lernenden, konsumierenden, steuerzahlenden Ich-Menschen, ein Bild, aufgestellt von den internationalistisch-kapitalistischen Machthabern, die sich die Welt wirtschaftlich-militärisch untertan machen. Für die sind wir keine Menschen, sondern nur „Humankapital“, solange nützlich, wie wir in der von ihnen geformten seelenlosen „schönen neuen Einen Welt“ funktionieren, als Produzent, Konsument und Organersatzteillager.

Diese Lebensform, die auf den ersten Blick fast grenzenlose Freiheit verheißt, ist in Wirklichkeit die schlimmstmögliche Form der totalen Abhängigkeit! Denn die Dienst- und  Sozialleistungen, die dem Menschen in einer großen Familie, Sippe oder Stammesgemeinschaft wie selbstverständlich zur Verfügung stehen, wo es immer einen gibt, der die gerade benötigten Fähigkeiten besitzt oder Zeit für Hilfsdienste hat, die muß er nun, allein auf sich gestellt, alle ...kaufen. Selbst der Staat als größte Dienstleistungsorganisation für das Volk verabschiedet sich immer mehr von seinen Aufgaben, wie Sicherstellung der Grundversorgungen mit Wasser, Energie, Verkehr und Kommunikation sowie Sicherung bei Krankheit und im Alter, und verlagert diese auf profitorientierte Privatunternehmen, legt damit unser aller Schicksal in die Hände der Megakapitalisten/Imperialisten. Durch das sogenannte Städteleasing erfolgt derzeit der Ausverkauf des restlichen Volkseigentums an „Anleger“ in den USA (mehr dazu unter Menüpunkt „Verknüpfungen“)!

 

Was tun?

Um uns von diesen grauenvollen – bereits teilverwirklichten - Zukunftsvisionen einer Kaste  entarteter, herrschsüchtiger, korrupter Mächtiger zu lösen, ist es dringend notwendig, uns von einigen – nein, vielen – liebgewordenen Vorstellungen zu befreien, die man im Laufe der Jahre in unsere durch verlogene Propaganda weichgeklopften Hirne gesenkt hat.

Da diese heute propagierte Menschheits- und Lebensform vollkommen unnatürlich ist, muß sie von irgendwem, irgendwo, von einer Instanz mit viel Macht und Mediengewalt, erfunden und anschließend mit entsprechend hohem Propagandaaufwand in unsere Köpfe gepflanzt worden sein.

Das bedeutet, daß wir zuallererst in unseren Hirnen einmal aufräumen müssen. Wir müssen alle unsere vorhandenen natürlichen Wünsche und Träume von allen uns aufgepfropften künstlichen, seelenschädigenden Lebensvorstellungen trennen.

 

Wenn zum Beispiel ein junges Mädchen von Familie mit Kindern UND von Karriere träumt, muß es einmal nachdenken, welcher Traum von tief im Inneren kommt und welcher Traum durch Medien wie Fernsehen, Illustrierte und ähnliches erzeugt wurde und ständig weiter genährt wird. Wenn der Wunsch nach Kindern und Familie nicht unserem inneren Wesen, unserer Natur entsprechen würde, wären wir doch schon längst ausgestorben!

Also, welcher Traum entspringt ideellen, seelischen Vorstellungen, und welcher dient materiellen Zwecken und damit fremder Profitgier? Mit welchem Traum kommt eine junge Frau ihrem eigentlichen Lebenssinn näher, mit dem ideellen oder mit dem materiellen Traum? Welche Traumerfüllung wird wohl auf Dauer zufriedener und glücklicher machen? Und welche Kräfte haben ein offensichtliches Interesse daran, junge Menschen zu einer Verlagerung ihrer ideellen Sehnsüchte in die materielle Welt des Konsums zu verleiten (die EU-Kommission will die Frauenerwerbsquote in der EU erhöhen, warum??)?

Diese Unterscheidung zu treffen ist gar nicht so schwer, man muß nur das Materielle vom Ideellen trennen lernen. Zum Beispiel ist wahre Liebe immer eine seelisch-ideelle Angelegenheit, während Trieberfüllung zu den materiellen Dingen zählt, also nicht wirklich nachhaltig glücklich und zufrieden macht, im Gegenteil schnell zu einer Übersättigung führt, die dann nach immer schrilleren Reizen verlangt.

Mit dieser Methode der Unterscheidung können wir in unserem Kopf 2 Wunsch-Häufchen bilden, eines für unser wahres Wesen und eines für alles, was uns künstlich eingeredet und angelernt wurde, was uns eigentlich wesensfremd ist. Das Häufchen mit dem uns aufgepfropften materiellen Unfug – haste was, biste was - muß dann auf die geistige Sondermülldeponie, während das schöne Häufchen mit den richtigen, wahren, tiefen Wünschen und Vorstellungen von uns gedüngt, gehegt und gepflegt werden muß!

Die notwendige Abkehr vom seelen- und umweltvernichtenden Materialismus führt uns dann zur Hinwendung an eine idealistische Lebensvorstellung, die wieder unserem ureigenen Wesen entspricht. 

 

Aber wie können wir – ohne materielle Macht – den Materialismus besiegen bzw. überwinden?? Wie geht das?

 

Ein schönes, passendes Zitat fanden wir in einem Aufsatz in der Zeitschrift Irminsul Folge 4/2002 von Prof. D.Dr. Eberhard Dennert. Der Aufsatz hat den Titel „Harmonie“.

„Das also ist es: an die Stelle der verneinenden Kräfte müssen bejahende treten und unser ganzes Sein mit neuem Inhalt erfüllen. Und nun ist es eine Erfahrung, die man schon in der materiellen Welt macht: um eine Kraft zu überwinden bzw. zu vernichten, muß man die ihr entgegengesetzte anwenden und zwar in verstärktem Maße.“

 

Das klingt gut. Und die theoretische  Grundlage sieht in etwa so aus:

Alles, was auf der Welt existiert, hat seinen Ursprung in der Vorstellungswelt, im geistigen Bereich. (Im „Dialektischen Materialismus“ der Kommunisten wird die Materie als Grundlage für den Geist angenommen, was aber durch die moderne Physik längst widerlegt ist!) Die Natur entsteht durch die Vorstellungskraft ihres Schöpfers. Alles Menschenwerk, wie Häuser oder Maschinen oder Brot, entsteht zuerst in unserer Vorstellungskraft, in unserem Geist. Der Architektenplan für das Haus, die technische Zeichnung für die Maschine oder das Backrezept, all dies ist die geistige Grundlage für die materielle menschliche Schöpfung. Auch die Formen des Miteinanderlebens entstehen zuerst in den Köpfen/Herzen der Menschen, das Rechtsgefüge, die sittlichen Normen, die Regierungsform, die sozialen Komponenten und die Verwaltung.

Wenn wir also mit der materiellen Erscheinungswelt nicht zufrieden sind, so müssen wir die Fehler darin in der geistigen Welt suchen, da alles Materielle nur Ausdruck und Symptom der geistigen Welt seiner Schöpfer ist. Haben wir die der Erscheinungswelt zugrunde liegenden falschen Lehren, Dogmen und Propagandalügen als solche erkannt, so können wir uns daran machen, ihnen unsere Wunschvorstellungen entgegenzusetzen.

Denn auch unsere heutige Erscheinungswelt mit ihrem materialistisch-selbstzerstörerischen Wesen beruht letztlich auf der mit viel Macht verwirklichten Ideologie einiger Weniger.

Wenn wir in uns selbst den Schwerpunkt unserer Sehnsüchte von der materiellen Schiene weg und zu ideellen Zielen hin verlegen, haben wir den wichtigsten Schritt bereits vollzogen.

Dieser ist zugleich auch der schwerste, weil die Jagd nach materiellen Dingen uns heutzutage quasi in die Wiege gelegt wird. Es gibt kaum noch einen Bereich des Lebens, wo wir nicht mit Werbung zugemüllt werden, selbst in Schulen und Kindergärten wird das jetzt eingeführt.

Sich dem zu widersetzen, immun gegen die uns vorgegaukelten Verlockungen zu werden, das ist nicht so einfach, zumal auch immer ein gewisser Gruppenzwang herrscht bei Kleidung und anderem Konsumverhalten. Aber sich schrittweise von diesen Zwängen innerlich zu lösen, stärkt auf wunderbare Weise das Selbstbewußtsein. In naher Zukunft wird nicht mehr der reich sein, der viel hat, sondern der, der freiwillig und gerne wenig braucht und verbraucht!

Wahre Unabhängigkeit und Freiheit findet man nur im Idealismus, denn dieser kann einem nicht gestohlen werden, er trägt auch kein Verfallsdatum! Er ist auf Dauer stärker als sein Gegenspieler, so wie das Licht immer stärker als die Dunkelheit ist.

B. Hoffmann, Köln, 8/2002

 

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